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Shiva Eye Beschreibung über das Operculum

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Die Kreiselschnecke

Turban- oder Kreiselschnecken (lat. Turbinidae) sind Weidegänger. Sie leben in bis zu 20m Meerestiefe und ernähren sich von Algenbewuchs, der auf Korallen oder Steinen wächst.
Das Meerestier trägt zu Lebzeiten eine Schutztüre, das "Operculum" (lat. Deckelchen) bezeichnet wird. Dieses Deckelchen hat bei uns den Eindruck eines Auges hinterlassen, weswegen wir unseren Schmuck unter Verarbeitung eines Operculums oder mehrere Opercula seit mehr als zehn Jahren unter dem Namen "Shiva Auge" oder "Shiva Eye" vertreiben. Die entsprechenden Marken sind beim Deutschen Patent- und Markenamt als unsere Marken eingetragen. Wird die Turban- oder Kreiselschnecke bedroht, schützt sie sich mit dem Operculum, indem sie es durch ihre Muskelkraft vor die Öffnung des Schneckenhauses zieht.

Nach dem natürlichen Ableben des Tieres löst sich das Operculum ab und wird freigegeben. Zwar gibt es weltweit über 300 Kreiselschneckenarten, jedoch zeichnen sich nur wenige der freigegebenen Schutzdeckel durch die Farbenpracht aus, wie es bei den Opercula der asiatischen und australischen Meere der Fall ist. Andere Arten kommen auch in Griechenland, Kroatien, Portugal, Spanien und der Türkei vor. Besonders die in Thailand vorzufindenden Opercula eignen sich durch ihre hohe Qualität und intensive Farbgebung zur Weiterverarbeitung als Schmucksteine.

Mineral und Heilwirkung

Bei Opercula handelt es sich um eine mit besonderer Struktur auskristallisierte Form von Aragonit. Ebenso wie bei echten Perlen ist dies ein Kalzium-Carbonat, das bei Opercula einen Härtegrad von 4 bis 4,5 erreicht. Aragonit regt die Empfindsamkeit an, wirkt ausgleichend und beruhigend auf das Allgemeinempfinden und mindert Nervosität und Müdigkeit. Auf verspannte Muskulatur, Gelenke, Gewebe und Haut hat der Stein durch den hohen Kalziumgehalt eine positive Auswirkung.

Legende und Bedeutung

Schon in der Steinzeit erregte das Operculum die Aufmerksamkeit des Menschen und gehört zu den ältesten Amuletten. Als besonderer Schmuckstein besitzt er seine einzigartige und geheimnisvolle Ausstrahlung. Als Schutz- und Glücksstein symbolisiert das Operculum nach unserem Empfinden das "Auge Shivas", das der mündlich überlieferten Legende nach stets über seinen Träger wacht. Das "dritte Auge" repräsentiert das Auge des Wissens und der Weisheit, das Zentrum der Allwissenheit des hinduistischen Gottes der Fruchtbarkeit Shiva, der in sich Männlichkeit und Weiblichkeit vereint. Die Spirale auf der Rückseite des Operculum symbolisiert nach unserem Empfinden Entwicklung und Bewegung und ist ein starkes und wichtiges Symbol für Schutz vor bösen Kräften. Sie bündelt und verstärkt positive Energie. Unsere Schmuckstücke, bei denen stets ein einzigartiges Operculum verarbeitet ist, haben eine universell positive Wirkung auf das Wohlbefinden.

Farbgebung

Die Farbgebung und -qualität des Aragonitsteines wird durch Farbpigmente von Algenteilchen bestimmt. Alle Farbtöne von gelb, braun, rot, orange, grün bis zum selten zu findenden türkis-blau können durch die Nahrungsaufnahme des Tierchens im weißen Aragonit vorkommen.

Qualitätsmerkmale

Am Strand angespülte Opercula sind meist mit Rissen und kleinen Löchern versehen und deshalb zur Schmuckverarbeitung unbrauchbar. Darum ist es unabdingbar, die schönsten Exemplare vom tropischen Meeresgrund aufzutauchen. Struktur und Seltenheit des Farbtons sind ausschlaggebend für den Qualitätsgrad. Smaragdgrüne bis türkisblaue Farbtöne finden sich nur bei solchen Opercula, die aus mindestens 10m bis 20m Tiefe von Tauchern heraufgeholt werden. Solche Steine haben Seltenheitswert. Auch Steine mit Strukturabweichungen, welche durch unregelmäßige Nahrungsaufnahme oder Änderung der verspeisten Algenart hervorgerufen werden, gelten in Fachkreisen als besonders wertvoll. Einen enorm hohen Liebhaberwert erreichen solche Opercula, deren Spiralen sich gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie werden durch eine Störung im Naturkreislauf verursacht und sind nur extrem selten zu finden.

Verarbeitung

In feinfühliger und professioneller Präzisionsarbeit mit speziellem Diamantwerkzeug wird der vorerst trübe Stein bearbeitet. Bis zu 20 Arbeitsschritte sind notwendig. Mit hochwertigem Sandpapier schleifen seit Jahren erfahrene Kunsthandwerker manuell in fünf bis sechs immer feiner werdenden Stufen die Federstruktur der Vorderseite und die Spirale der Rückseite hervor. Anschließend wird der Rand geebnet. Vorsichtig wird nun die Vorrille für die Fassung gezeichnet und eingekerbt um der Hauptrille eine feste Spur zu bieten. Dieser Prozess erfolgt mit Zahnarztwerkzeug. Am Ende wird nach mehreren Polierstufen mit feinster Diamantpaste die Farbqualität und -intensität zur vollen Geltung gebracht.

Von uns verarbeitet zu Ketten, Armbändern, Ohrringen, Piercings, Bauchketten, Anhängern etc. erscheinen die Opercula - von uns unter der eingetragenen Marke "Shiva Auge" oder "Shiva Eye" vertrieben - in ihrem strahlendsten Gesicht. Gefasst werden die Glückssteine in 925 Silber oder Gold. Sollten Sie also eine persönliche Geschenkidee suchen oder sich selbst ein wertvolles Geschenk machen wollen, sind Sie mit dem stilvollen Muschelschmuck und Glücksbringer sehr gut beraten. Das Operculum ist ein Naturprodukt, weswegen jedes Operculum eine individuelle Farbgebung hat und somit ein Unikat ist. Mehr zu den einzelnen Artikeln finden Sie in unserem Onlineshop.

Name

Der weitläufigste Name der Opercula ist wohl "Muscheldeckel". In anderen Gegenden der Erde ist der Glücksstein aber auch unter anderen Bezeichnungen bekannt. Diese sind in Asien etwa "Buddha Eye", "Lucky Stone", in Australien und Neuseeland "Cat´s Eye", in Südafrika "Money of mermaides", in Griechenland "Naxos-Auge", in Italien "L´occhio di Santa Lucia" oder auch allgemein "Meeres-Augen".

Im Jahr 1997 begann der Künstler "Daniele Distler" mit seine Firma "Shiva Eye" Opercula zu Schmucksteinen zu verarbeiten. Daniele Distler vertreibt seitdem das Operculum als "Shiva Auge" oder "Shiva Eye" und hat diesem Schmuckstein damit erstmals in Europa eine kulturelle Bedeutung gegeben. Erst durch Distlers Design bekam das Operculum der Turban- oder Kreiselschnecken in Europa seinen hohen Bekanntheitsgrad– gerade unter Kennern edlen Schmuckdesigns.